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25.03.22 | Martin Ostermaier | Ernährung, Artikel

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Magnesium, Magnesiumsalze, organisches Magnesium und Sport, Diät und Fasten


Du möchtest eine Diät beginnen, eine Zeit lang Heilfasten oder machst einfach regelmäßig Sport? Dann ist es besonders wichtig, dass du auf deinen Magnesiumspiegel achtest!


Vielleicht ist es dir gar nicht so richtig bewusst, aber eigentlich befinden wir uns jetzt, wenn wir diesen Beitrag schreiben, mitten in der sogenannten "Fastenzeit". Nach dem Ende der Faschingszeit (oder auch Karneval) am Aschermittwoch beginnt für viele Menschen die Zeit der bewussten Einschränkung. Heilfasten und andere Diäten stehen dann hoch im Kurs.

Biologisch gesehen ist es durchaus sinnvoll, den Körper von Zeit zu Zeit auf "Sparflamme" zu setzen. So kann man ein paar Kilo Fettmasse verlieren und sich auf ein neues Körpergefühl einlassen. Bonus: dein Körper nutzt solche Phasen zur intensiven Selbstreinigung. In der Medizin bezeichnet man so einen Vorgang als "Autophagie", wenn in Zeiten reduzierter Nährstoffzufuhr der Körper eigene, gealterte oder nicht mehr ausreichend funktionale Zellen zur Energiegewinnung benutzt. Dein Körper hat ein ausgeklügeltes Recycling-System entwickelt, in dem noch brauchbare Zellbestandteile wiederverwertet werden. Dadurch entstehen neue Zellen, dein Körper "verjüngt" sich sozusagen.

Durchhaltevermögen und Belastung

Solche Phasen stellen für unseren Körper durchaus eine hohe Belastung dar und verlangen ihm Höchstleistungen ab. Aber nicht nur körperlich läuft jetzt einiges anders, auch für dein Durchhaltevermögen stellen Fasten, Diät und regelmäßiger Sport natürlich eine Bewährungsprobe dar. Genau deshalb ist es extrem wichtig, dass du deinen Körper mit dem wichtigsten Mineral für deine Körperfunktionen versorgst: Magnesium.

Stoffwechselregulator für fast alles: Magnesium

Magnesium reguliert fast 80% aller deiner Stoffwechselvorgänge. Wenn du an Magnesium denkst, fallen dir wahrscheinlich schmerzhafte Muskelkrämpfe (z.B. nachts in der Wade) oder Menstruationsschmerzen während der Periode ein. Magnesium spielt aber bei sehr viel mehr Körperfunktionen eine entscheidende, ja vielleicht sogar die wichtigste Rolle.

Kein Leben ohne Magnesiumsalze

Magnesium gehört zu den zehn häufigsten Mineralien in der Erdkruste und ist neben Kalium der wichtigste intrazelluläre Mineralstoff. Etwa 25g finden sich durchschnittlich im Körper eines Erwachsenen. Zu den besonders magnesiumreichen Organgen gehören:

  • Herzmuskulatur
  • Skelettmuskulatur
  • Gehirn
  • Leber
  • Nieren

Kurz zusammengefasst: alle Organe, die eine ausdauernde Leistung erbringen müssen. Wenn du Probleme mit deiner Konzentration hast oder dich niedergeschlagen / depressiv fühlst, dann kann es durchaus sein, dass dein Gehirn nicht ausreichend mit Magnesium versorgt wird.

Magnesium im Zusammenhang mit Energieproduktion, Knochengesundheit, Muskelkrämpfen und Blutfetten

Magnesium kontrolliert mehr als 300 Enzymsysteme. Es ist nicht verwunderlich, dass wir bei Magnesiummangel müde und unkonzentriert sind, unter Muskelkrämpfen leiden oder uns nicht mehr aus einem Stimmungstief befreien können. Bluthochdruck wird unkontrollierbar, es kommt zu erhöhten Blutfettwerten, deine Schilddrüse spielt verrückt.

Auch deine Knochengesundheit hängt von einer ausreichenden Versorgung mit Magnesium ab. Magnesium ist ein wichtiger Baustein im Knochengerüst (und sogar wichtiger als Calcium). Außerdem benötigt unser Körper Magnesium um Vitamin D in seine biologisch wirksame Form (1,25-OH-D3) umzuwandeln.


Magnesiummangel erkennen

Magnesium ist an vielen, unterschiedlichen Stoffwechselprozessen beteiligt. Ein "Hauptsymptom" für einen Magnesiummangel zu finden, ist schwierig. Allerdings gibt es viele Hinweise auf einen Magnesiummangel. Prüfe dich einmal selbst - kommen dir folgende Dinge bekannt vor?

  • Lidzucken
  • Muskelkrämpfe
  • Menstruationsprobleme (Krämpfe / Zyklusstörungen)
  • depressive Verstimmungen, Ängste oder Probleme mit deiner Libido
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsprobleme
  • innere Unruhe
  • Störungen der Knochengesundheit / Osteoporose
  • Schlafstörungen
  • erhöhter Blutdruck
  • Herzrhythmusstörungen
  • erhöhter Blutzuckerspiegel
  • erhöhtes Blutfett / Cholesterin
  • Hyperaktivität
  • gerine Stresstoleranz
  • Immunschwächen
  • vorzeitige Alterung
  • Verstopfung
  • Kribbeln oder Taubheitsgefühl

Viele dieser Erscheinungen können auf eine Unterversorgung mit Magnesiumsalzen deuten, gleichzeitig ist unsere Liste nur eine kleine Auswahl an möglichen Symptomen, bei denen ein Magnesiummangel in Betracht gezogen werden sollte.

Wie ensteht eigentlich ein Magnesiummangel?

Da Magnesium an so vielen Stoffwechselprozessen beteiligt ist, liegt es auf der Hand, dass der Bedarf deines Körpers entsprechend groß ist. Magnesium gehört zu den essenziellen Stoffen. Das bedeutet, dass dein Körper auf eine permanente und ausreichende Zufuhr von außen angewiesen ist. Als wasserlösliches Mineral gibt es leider viele Wege, wie unser Körper Magnesium verliert:

  • Schweiß
  • Urin
  • Stuhlgang

Außerdem gibt es viele Faktoren, die echte Magnesiumräuber sind und so deinen Magnesiumspiegel massiv absenken können, z.B.:

  • Alkohol
  • Medikamente (z.B. Blutdruckmedikamente, Corticoide, die "Pille", Abführmittel uvm.)
  • Stress
  • im Alter
  • in Wachstumsphasen
  • während der Schwangerschaft
  • während der Stillzeit
  • bei Leistungssport
  • Ernährung: Fast-Food, Diäten, hohe Aufnahme von Calcium, phosphatreiche Lebensmittel (z.B. "Babybel", Wurst, Schmelzkäse, Softdrinks), Geschmacksverstärkern, Essstörungen
  • erhöhte Verluste bei Erbrechen, Diabetes Mellitus, Nierenerkrankungen
  • Störungen des Hormonsystems (Schilddrüsenfunktion)
  • Aluminiumbelastung deines Körpers (z.B. aus Kosmetika)
  • Mangel an Vitamin B1 / B6

Die im Frühjahr beliebten Heilfastenkuren und Diäten sorgen ebenfalls dafür, dass aufgrund des reduzierten Nahrungsangebotes ein bestehenden Magnesiummangel noch verstärkt wird. Gerade wenn der Neujahrsvorsatz, mehr Sport zu treiben mit Fasten oder Diäten zusammenfällt, ist es wirklich wichtig, deinen Körper ausreichend mit Magnesium zu unterstützen.


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Magnesiummangel nachhaltig entegegentreten

Untersuchungen haben gezeigt, dass Magnesiummangel weit verbreitet ist. Begünstigt wird die Unterversorgung dadurch, dass Magnesium nur sehr eingeschränkt über den Magen- und Darmtrakt aufgenommen werden kann. Als wasserlösliches Mineral kann es dafür aber sehr leicht ausgeschieden wird. Viele Magnesiumsalze können bei höherer Dosierung ebenfalls eine abführende Wirkung zeigen. Aus diesem Grund hat es sich in der Praxis bewährt, neuartige Multipräparate einzusetzten, die nicht nur aus einem einzigen Magnesiumsalz bestehen, sondern mehrere organische Salze kombinieren. Unsere Erfahrung in unserer Praxis zeigt, dass Magnesium auf diese Weise weniger abführend wirkt und aufgrund der organischen Struktur schneller resorbiert wird.

Für unser Leobellvis Magnesium 251 organisch kombinieren wir daher sieben verschiedene Magnesiumsalze, die sich besonders bewährt haben. Zur individuellen Unterstützung mit einer ausreichenden Magnesiumversorgung lauten unsere Empfehlungen wie folgt:

  • zur allgemeinen Vorsorge: 2-4 Kapseln / Tag
  • bei Diabetes Mellitus: 4-6 Kapseln / Tag
  • im Leistungssport: 4-6 Kapseln / Tag
  • zur Migräneprophylaxe: 4-6 Kapseln / Tag
  • bei Muskel- und Wadenkrämpfen: 2-4 Kapseln / Tag
  • bei menstruationsabhängigen Stimmungsschwankungen: 4-6 Kapseln / Tag
  • bei Stress oder Burnout: 4-6 Kapseln / Tag
  • bei Schlafstörungen: 4-6 Kapseln / Tag
  • bei Konzentrationsproblemen: 2-6 Kapseln / Tag

Aus rechtlichen Gründen müssen wir Dich darauf hinweisen, dass die angegebenen Dosierungen unserer praktischen Erfahrung und den zahlreichen Rückmeldungen unserer Kunden entstammen und rein zu informativen Zwecken dienen. Die Angaben ersetzen weder eine notwendige Diagnose, noch eine medizinische Behandlung. Nahrungsergänzungsmittel dienen aus rechtlichen Gründen nicht zur Behandlung von Krankheiten oder Fehlfunktionen.


Kein Magnesium wenn...

Es gibt nur sehr wenige sogenannte „Contraindikationen“. Magnesium sollte nicht oder nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Therapeuten eingenommen werden bei Myasthenia Gravis
sowie bei Nierenversagen / Nierentransplantation

Können wir dir weiterhelfen?

Wenn du Fragen rund um das Thema Magnesium hast, dann sind Nicole und Martin gerne für dich da. Du erreichst uns über die Kontaktseite, über Facebook oder Instagram.



Autor

Martin Ostermaier

Martin Ostermaier ist Therapeut und Geschäftsführer der Leobellvis GmbH. Sein Tätigkeitsschwerpunkt ist im Feld der Prävention, Ganzheitsmedizin sowie Hormon- und Stoffwechseltherapie zu finden.